Dienstag, 17. Januar 2017

Fad

Irgendwie fad.

Beim Schneeschaufeln hab ich keine Hand frei zum fotographieren. Sonst gibt es auch nicht viel davon zu berichten außer, dass ich gestern von immer parallel zu schaufeln, zu 1x quer, 1x längs übergegangen bin!

Schwimmtraining - dito. 
Wenn mir mal gar nichts mehr einfällt, werde ich hier die Unterschiede zwischen den Fliesen im Braunauer Hallenbad und denen im Salzburger beschreiben. (Immens!)

Rolle - tja. 
Eignet sich hervorragend, um Filme in der TV-Thek anzusehen, die ich im Fernsehen nicht erwischt/durchwacht habe. Aber Filmplots hier wiederzugeben, macht keinen Spaß.

Und sonst: 
Viele schöne Hundespaziergänge und was es halt so an Vorbereitung für einen Umzug braucht.
Schneehund sucht Schneemaus

Ich hab da schon mal was vorbereitet
 
heute mal kurze Schneepause

und ein glücklicher Hund!

Mittwoch, 11. Januar 2017

Winter

Ja nun. Da ist er also. Genau so, wie alle gehofft/gefürchtet/ihn herbeigesehnt haben. Mit Schnee und Kälte. Naja. 
Dass ich nicht in Begeisterungsstürme ausbreche, wenn sich mein geliebter Regen auf Grund von Kälte in weißes, hartnäckiges Zeugs verwandelt, ist ja bekannt. Dass ich auch einem Schneelauf durch eine frisch verschneite Landschaft bei Sonnenschein durchaus mal was Schönes abgewinnen kann, habe ich mit meinem letzten Post bewiesen.
Heißt: Was jetzt kommt, ist Routine. 😏

Dazu gehört, am Sonntag um halb 6 Schnee zu schaufeln, damit ich zum Bahnhof komme, um von dort die sicherere Variante "Zug nach Salzburg" als Anreise für den Kraulkurs zu wählen.
Mein Fluchtweg!
Dazu gehört, weiter schaufeln am Nachmittag (auch wenn die Arme und Schultern von den Sa/So Kraulkursen schon gehörig müde sind).

Dazu gehört aber auch die Chance, sich den perfekten Mann selbst zu basteln, wenn in der Arbeit mal ein Päuschen gefüllt werden will.
Auch wenn ich dann feststellen musste, dass der Gute ein ziemliches Mimöschen war, der sich, vermutlich auf Grund fehlender Aufmerksamkeit meinerseits aus dem Staub machen wollte. Naja. Sich in die Tiefe zu stürzen ist auch nicht die Lösung für alles! 

Dazu gehört auch sich nach der Arbeit rucki-zucki umzuziehen und eine kleine Runde laufen zu gehen, die ich trotz Minimaltempo noch vor Einbruch der Dunkelheit zu Ende brachte!
(5,2km mit viel Kniehubübungen, ein bißchen Gleichgewichtstraining - heimgekommen um 17:12 im [fast] Hellen!!!)

Und dazu gehört, die Langlaufschi, die letztes Jahr Pause hatten (oder hab ich nur nichts aufgezeichnet?? Eher unwahrscheinlich.), aus dem Keller zu befreien und bei leichtem Schneefall die Mittagspause für ein Ründchen hinterm Haus zu nutzen.
Wenn das nicht schneeblind macht!
Da freue ich mich über jeden Kontrast!
 7,1km, 1 Sturz, 1Hund mit Mensch begegnet, sonst alles   w e i ß   !!!

Freitag, 6. Januar 2017

Die Gelegenheit

Wann hat frau schon die Gelegenheit, bei einem Lauf sämtliche Laufkleidung übereinander anzuziehen, um danach vor den leeren Fächern und Schubladen zu stehen und festzustellen: "Ich hab nichts anzuziehen!" 😂

Naja, ganz so extrem war es nicht, aber die -13° (bei Sonne) ließen mich schon gerne das Zwiebelprinzip anwenden. Aber so, wie der Tag begonnen hat, konnte ich einfach nicht widerstehen (und das ich, die ich doch gar keinen Schnee mag! 😏) und hab eine knappe Stunde meine Nase in die eisige Luft gestreckt und auch gleich meine Schneeketten ausgelüftet!
Blick nach Neumarkt
Los geht's Richtung Sighartstein
und weiter nach Neufahrn
Außerdem wollte ich schauen, ob die Loipe schon gespurt ist, denn in den letzten beiden Tagen hätte das wegen des Sturms noch nicht viel Sinn gemacht. Die Verwehungen wären noch viel zu stark gewesen.
und - ja! sie ist gespurt!
ansonsten: alles unberührt!
Nach einer halben Stunde ziehen dann aber schon wieder ein paar Wolken auf und die Kälte wird noch ein bißchen "kälter"!
Da bin ich aber schon wieder am Heimweg. Erst, als ich ein paar Hundebesitzern mit ihren schwer begeisterten Wuschels begegne und lächeln muss, weil sich die Vierbeiner eindeutig mehr über den Schnee freuen, als ihre Begleiter, bemerke ich , dass sich eine dünne Eisschicht auf meinem Gesicht gebildet hat, die nun bröckelt! ⛄
nur noch ein paar Kniehubübungen
 
und am Weiher freue ich mich, schon am letzten Kilometer zu sein
Kaum bin ich zuhause, beginnt es ganz zart wieder zu schneien, mittlerweile haben sich die Wolken aber wieder verzogen und vielleicht lockt mich die Sonne am Nachmittag noch zu einer kleinen Langlauftour hinaus.

Montag, 2. Januar 2017

So darf es weitergehen...

Das alte Jahr ging mit einem herrlichen (sehr kommunikativen) Silvesterlauf zu Ende.
Herrlich entspannt im Ziel - das mag ich!
abklatschen mit der Lieblinsschwester!
Heuer stand für mich das gemeinsame Rundendrehen im Vordergrund und so konnte ich ausnahmsweise mal ganz entspannt ins Ziel einlaufen. (Und aufs Podest durfte ich trotzdem, war unser Verein doch der mit den meisten Teilnehmern, was bei diesem Lauf immer mit einem Faß Bier und einer Jause für den nächsten Lauftreff honoriert wird!)

Nach dem obligatorischen Zusammensitzen in der Turnhalle, bei dem ich auch heuer wieder viele, viele Lauffreundinnen getroffen habe, spazierte ich zu Andrea, mit der ich den Abend noch gemütlich ausklingen ließ.
yammie!






Ich machte mich trotzdem schon relativ früh auf den Heimweg, weil ich "ausgelaufen und angegessen" bald eine gute Bettschwere erreicht hatte, der ich nur zu gerne nachgab!











Schließlich war auch für den nächsten Tag wieder traumhaftes Winterwetter angesagt und den Neujahrslauf wollte ich mir nicht entgehen lassen.
Zu recht:
 
kalt genug, um schon Eisschollen zu bilden
Einen klitzekleinen Wehmutstropfen gab es allerdings zum Jahreswechsel dann doch. Nach vielen, vielen, vielen, vielen Kilometern habe ich mich von meinen Lieblingslaufschuhen getrennt. Über die Silvesterlaufrunde haben sie mich noch einmal in gewohnter Manier getragen, aber das Neue Jahr haben sie nicht mehr erlebt.
2012
2016



Samstag, 31. Dezember 2016

Der 600ste

Bevor ich mich auf den Weg mache, um nach Seekirchen zum obligatorischen Silvesterlauf zu fahren, noch ein kurzer Post.
Viel gibt es nicht zu berichten. Die letzte Woche des Jahres war ich noch mal so richtig faul. Ein gemütlicher Ratschlauf mit meiner Schwester am Montag, ein langer Spaziergang am Dienstag, eine Stunde entspanntes Schwimmen am Mittwoch und aus. Heute Nachmittag noch die 2 Runden in Seekirchen und anschließend erst mit Vereinskollegen und danach noch mit Andrea gemütlich zusammensitzen.
Ein wenig habe ich die viele "ungelaufene" Zeit damit verbracht, Pläne für das kommende Jahr zu schmieden. Allzu konkret sind sie noch nicht, aber zwei bis drei "Wunschveranstaltungen" gibt es, ich muss nur erst noch sehen, wie ich sie im Trainingsverlauf  unterbringe. Mehr dazu im nächsten Jahr. 😃
Das Silvesterschwimmen werde ich heuer wieder nicht angehen, obwohl die Sonne schon seit dem frühen Morgen vom Himmel strahlt, aber die Wassertemperaturen sind nun mal nichts für Hallenbad verwöhnte Weicheier, wie mich!
Quelle: https://www.salzburg.gv.at/wasserwirtschaft/6-64-seen/hdweb/5.2.html

Und so verabschiede ich mich mit meinem insgesamt sechshundertsten Post für dieses Jahr und wünsche allen, die hier mitlesen und kommentieren (vielen Dank dafür - ich freue mich über jeden Kommentar von euch, egal ob schriftlich oder mündlich!) einen

Guten Rutsch ins Jahr 2017!

Montag, 26. Dezember 2016

Feiertagsruhe

Ruhig verbrachte Tage führen bei mir oft auch zu ruhigen Läufen. So konnte ich mich letzten Mittwoch vor den Feiertagen nicht mehr für die, als Programm für den Lauftreff ausgeschriebenen 1000er Intervalle begeistern und spazierte statt dessen zur Mittagszeit mit Chaya durch eine wunderbare eingefrorene Nebellandschaft.
Eins für Roni - da wußte ich noch nicht, dass du
selbst auch im Schnee sitzt! ;)



















 
Abends fuhr ich dafür noch ins Hallenbad - eine knappe Stunde mit Birgit und Kerstin in absoluter Ruhe (seltsam - wieso schwimmen so wenige nach 9 Uhr abends?), wir hatten das Hallenbad (fast) für uns alleine!
Ab Freitag zog ich mich dann ein wenig zurück - ein schöner Lauf am Weihnachtstag durfte aber trotzdem nicht fehlen. Sogar die Sonne kam heraus und wärmte meinen Rücken.
Wohin führt mich mein Weg?

























Im Wenger Moor lag sogar noch ein wenig Schnee auf den Wegen, es war gerade so friedlich und ruhig, da steht plötzlich dieses Schild vor mir:

Erst dachte ich an einen Weihnachtsscherz, aber dann beim weiterlaufen...

















... sehe ich, dass die fleißigen Tierchen wirklich ganze Arbeit geleistet haben!


Spontan fällt mir Ödön von Horváth ein, aber mir bleibt sein Schicksal erspart und ich komme ohne Schäden durch "den Weg der stürzenden Bäume" und kann beim heimlaufen noch ein paar stimmungsvolle Bilder machen.
 
13,8km bei angenehmen 2°C

Dienstag, 20. Dezember 2016

Läuft wieder

Die kurze Zwangspause von letzter Woche ist vorbei. Dem Knöchel haben die paar lauffreien Tage gut getan, für mich hat es sich nach den 12 Lauftagen irgendwie leer angefühlt. Trotzdem bin ich (noch) nicht zum täglich laufen zurückgekehrt, weil ich erst mal froh war, dass die ersten 6km, die ich am Freitag gelaufen bin (eine große Runde zur Bäckerei), problemlos möglich waren. 

Am nächsten Tag bin ich mal wieder nach Sommerholz spaziert. Die Sonne lockte mich nach einem ausgiebigen Frühstück mit einer Freundin einfach noch hinaus und hach... die Ausblicke vom höchsten Ortsteil in Neumarkt sind immer wieder herrlich!
 
Sonntag durfte der Knöchel wieder "ruhen". Kraulkurs in der Früh, Adventmarkt am Nachmittag, Hallen-Stabitraining im Anschluß und Anglöckeln als Abschluß des Tages. Der Knöchel war ausgeruht, ich fertig!
Montag dann der nächste Lauf - in Salzburg, direkt im Anschluß an die Arbeit. Gut, dass ab morgen die Tage wieder länger werden, kaum laufe ich etwas länger als ein Stündchen oder treffe einen ehemaligen Arbeitskollegen, mit dem ein wenig gequatscht werden muss, lässt mich das Licht im Stich und ich steh' im Dunkeln rum!
9,5km raus aus dem Tageslicht, rein in die Dämmerung;

Gegen die Dunkelheit gab es schon heute Abend ein wunderschönes Sonnwendfeuer, mit dem Andrea und ich unsere jährliche Jahresendfeier zelebriert haben. Die verschneite Wiese und ein wunderbarer Sternenhimmel machten den Abend ganz besonders.